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Calabash
Bei einer Calabash handelt es sich um einen besonderen Typ einer Pfeife, die als seines der typischen Atribute für Sherlock Holmes berühmt wurde.

Dieses Rauchinstrument wird hauptsächlich aus einem afrikanischen Flaschenkürbiss (Lagenaria vulgaris) hergestellt, in dessen kelchartigen Pfeifenkopf zusätzlich ein Einsatz aus Meeraschaum hinzukommt. So wurde diese Pfeife zur Königin ihrer Art und gleichzeitig zum Sinnbild der Kolonialpfeifen.

Die Calabash im KanonBearbeiten

Obwohl Pfeifen sehr oft Erwähnung finden, nennt Arthur Conan Doyle niemals diese eher exotische Pfeife beim Namen. Auch auf den Abbildungen von Sidney Paget oder sonstiger Illustratoren sieht man sie nie. Sie wurde dem Meisterdetektiv wortwörtlich später angedichtet. Als 1893 im Londoner Royal Court Theatre die ersten Theaterstücke aufgeführt wurden, wurde ein besonderes Erkennungszeichen Sherlock Holmes gebraucht. So suchte man sich die grösste Pfeife aus, derer man nur habhaft werden konnte und seitdem sind diese Pfeife und das Bild des Meisterdetektives untrennbar geworden.

AnmerkungBearbeiten

Holmes hätte sicherlich niemals auf eine solche Pfeife als dauerhafte Begleiterin, gerade für seine Ausflüge in den Londoner Nebel, zurückgegriffen, da sie im Original nicht nur empfindlich gegen Stösse, Kratzer und Feuchtigkeit ist, sondern auch extrem auffällt. Zudem ist sie als eine Handpfeife (die man während des Rauchens also nicht zwischen den Zähnen hält) nicht geeignet um beide Hände frei zu haben.

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