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In den Junitagen des Jahres 1888 ist der ehemalige Armeearzt Dr. John Watson ein glücklich verheirateter Mann. Er hat Miss Mary Morstan, eine ehemalige Klientin seiner Freundes Sherlock Holmes, geheiratet. Außerdem ist er in seinen Beruf als Arzt zurückgekehrt. Er hat sich in dem Hause, in welchem er mit seiner Gattin lebt, eine auskömmliche Arztpraxis aufgebaut. Selbstverständlich verkehrt er weiterhin freundschaftlich mit dem Meisterdetektiv in der Baker Street. Da erreicht ihn ein Telegramm von Holmes, in welchem ihn dieser um seine Begleitung ins Boscombe-Tal in Herfordshire bittet. Da sowohl seine Gattin Mary ihm einen Tapetenwechsel anraten, ihn gleichzeitig Holmes' Fälle nach wie vor brennend interessieren, organisiert er kurzerhand eine Vertretung, worauf er eine halbe Stunde später mit seinem Gepeck in der Kings Cross Station eintrifft. Holmes begrüßt seinen alten Freund freudig, worauf die beiden Herren Fahrkarten erwerben und einen Zug nach Ross besteigen. Unterwegs berichtet der Meisterdetektiv seinem Freund, wie der derzeitige Stand der Ermittlungen aussieht: Das Boscombe-Tal ist eine schöne Landschaft in der Grafschaft Herfordshire. Die Herren Charles Mccarthy und John Turner sind dort angesehene Grundherren. Sie gelten zwar als ein wenig eigenbrödlerisch, sind aber ob ihrer philantropischen Gesinnung in der gesamten Gegend wohlgelitten. Beide sind vor einigen Jahren von Australien, wo sie viele Jahre gelebt haben, nach England zurückgekehrt. In Australien haben beide Herren, so wird berichtet, ihr Vermögen als Goldsucher gemacht. Mr. Turner hatte dabei offenbar etwas mehr Glück, als Mr. Maccarthy. Aber er hat seinen Freund stets großzügig unterstützt.

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