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Rezensionen zum Film Die Frau in Grün von 1945

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Der Originaltitel The Woman in Green scheint auf den ersten Blick keine passende Wahl für einen Schwarz-Weiß-Film. Er spielt auf die bevorzugte Kleiderfarbe von Moriartys Komplizin an und hat hierin seine logische Erklärung. Die erste Fassung des Drehbuchs war noch grausiger gestaltet: kleine Mädchen sollten die Opfer des Mörders werden. Auch sonst erinnert die Handlung sehr an die Verbrechen von Jack the Ripper. Besonders am Anfang ist die düstere Stimmung bemerkbar, so wirkt Inspektor Gregson ungewohnt bedrückt, als er von den Beweisen berichtet,. Sonst folgt den Krimi-Standards der Sherlock Holmes Reihe. Auch wenn das Ende nicht wirklich überrascht, erzeugt die detektivische Lust am Detail große Spannung. Dazu ist die Haltung zur Hypnose interessant. Misstrauen, Anziehung und Vorurteile prägen ihr Bild und bringen sie in Verbindung mit dem Magischen und nicht mit der Wissenschaft. Die lustige Hypnose-Szene zeugt von dieser ambivalenten Haltung.

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