FANDOM


Rezensionen zum Film Die Stimme des Terrors von 1942

Von Jefferson Hope Bearbeiten

Diesen Film einen Propagandafilm zu nennen, ist keine Übertreibung. Er strotzt nur so von patriotischen Formeln und Floskeln. Holmes wird hier als der gute edle Engländer benutzt, ohne Furcht und Tadel, der Nazideutschland die Stirn bietet. Das hat kaum noch mit Conan Doyle zu tun, zumal man die angebliche Vorlage (Seine Abschiedsvorstellung) nur mit sehr viel Phantasie erkennt. Als Zeitzeugnis sicher interessant, die Bezeichnung Sherlock-Holmes-Film verdient er kaum.--Jefferson Hope 17:43, 2. Okt. 2009 (UTC)

Von R. Hood. Bearbeiten

Ich muss dir da in weiten Teilen Recht geben - es ist ein Kriminalfilm, aber bis auf die Figuren Holmes und Watson hat es wirklich nicht viel zu tun, auch wenn alle ihre Aufgaben hinter und vor der Kamera ordentlich bis sehtr gut tun. Holmes als Propagandamittel zu benutzen, wirkt aus der heutigen Sicht nicht glücklich, aber verständlich. Sollte man, während draußen der Krieg tobt und London bombadiert wird, noch Filme aus dem viktorianischen England zeigen? Verschließt man sich damit nicht vor der Realität? Arthur Conan Doyle hat ja selbst Holmes im ersten Weltkrieg mit Seine Abschiedsvorstellung als Propagandamittel benutzt. - FAZIT: Der Film ist gut gemacht, aber die Propaganda kann stören. 3 von 5 Sternen.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.