Die Wahrheit über Sherlock Holmes ist eine Pastiche-Erzählung von Erik Hauser und Oliver Plaschka. Sie erschien 2012 im von Alisha Bionda herausgegebenen Sammelband Sherlock Holmes und die Tochter des Henkers im Fabylon Verlag und umfaßt 58 Seiten.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein angeblich auf verschlungenen Wegen in die Hände der beiden Autoren gelangtes Konvolut an Korrespondenzkarten, halb verbrannten Briefen und Brieffragmenten wird dem (hoffentlich staunenenden) Lesepublikum in dieser Ausgabe erstmals in deutscher Übersetzung präsentiert. Teilweise chronologisch geordnet, wirft diese Veröffentlichung so elementare Fragen auf wie: arbeitete Dr. John H. Watson für den britischen Geheimdienst? Gab es einen Nervenarzt gleichen Namens, der mit dem bekannten Autor und Medizinerkollegen Sir Arthur Conan Doyle über einen Patienten, den er aus Gründen der ärztlichen Schweigepflicht und um dessen Anonymität zu wahren, „Sherlock Holmes“ nannte, korrespondierte? Regten die Phantastereien dieses „S. H.“ den Kriminalschriftsteller Doyle zu seiner bedeutendsten Schöpfung an? Hat sich der Meisterdetektiv namens Sherlock Holmes freiwillig und auf Bitten seines Bruders Mycroft in die Irrenanstalt „Sunnyside“ in Schottland einweisen lassen, um einem Komplott seines Erzwidersachers Professor Moriarty auf die Schliche zu kommen? Oder hat besagter Moriarty insgeheim den Ersten Weltkrieg mit – die Folgen danach wie Bürgerkriege, Epidemien, Hungersnöte und Seuchen eingerechnet – über 100 Millionen Toten angezettelt, nur um die Existenz seines genialen Feindes Holmes als lächerliche Erfindung eines Schreiberlings hinzustellen? Erfolgreich, so das Fazit von Hauser und Plaschka, wäre Moriarty (ach so, der ist Professor; dann ist das etwas anderes!) damit offenkundig nicht gewesen.

Meinungen und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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