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Die Frage ist, gibt es diesen James A. Brett und damit die Original-Stories wirklich ?

Die Geschichten wurden angeblich in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts geschrieben und bei einem australischem Verlag verlegt. Jedoch sind die einzigen Hinweise auf deren Existenz eben nur den Booklets der Hörspiel-CD's "Sherlock Holmes & Co - Aus den Geheimakten der Meisterdetektive" (insbesondere Folge 1 und 3) zu entnehmen. Da stellt sich die Frage: Ist das nur ein Fake?

Ich meine: Nein. Warum?  1. Die Stories haben andere Namen, Markus Winter hat sie lt. Booklet übersetzt. 2. Sie sind qualitativ (im Holmesschen Sinne) hochwertig. 3. Nicht alle Holmes-Hörspiele der Reihe basieren auf Geschichten von James A. Brett (siehe Folge 5). 4. Es ist ein Grundprinzip der durch WinterZeit produzierten Holmes-Hörspiele auf bereits existierende Stories und Romane zurückzugreifen (siehe auch Sherlock Holmes Chronicles) und diese in Form einer inzenierten Lesung zu produzieren, wobei auch Grundmotive der Original-Geschichten von Conan Doyle mit einfließen. So auch hier. Für mich sind das alles Indizien, dass es sich bei den Angaben um die Wahrheit und nicht um einen Fake handelt. Jedenfalls so lange, bis ich durch eine andere Quelle vom Gegenteil höre oder lese. Captain Basil (Diskussion) 08:31, 17. Mär. 2015 (UTC)

Da James A. Brett auch als Übersetzer der Kanonfälle angegeben wird, dessen Version den entsprechenden Folgen der Sherlock Holmes Chronicles zugrunde liegen soll, nehme ich stark an, dass das ein Pseudonym, vermutlich für Markus Winter selbst, ist. Ich halte es für vollkommen unwahrscheinlich, dass man einen ansonsten nie in Erscheinung getretenen Autor aus Neuseeland - dessen Bücher zuvor von Markus Winter "übersetzt" werden mussten, plötzlich darum bittet, den Kanon ins Deutsche zu übersetzen. 2003:E0:D71A:1B86:F1B2:55AF:4AC9:5EB3 16:36, 29. Apr. 2018 (UTC)
James A. Brett ist laut diesem Zitat auf der offiziellen WinterZeit Seite ein Pseudonym von Markus Winter. "Im darauffolgenden Jahr wurde die Reihe mit dem „blauen Karfunkel“ der Deutschen Sherlock Holmes Gesellschaft (dshc.de) als „Beste Produktion Multimedia“ ausgezeichnet. Für Markus Winter war dies bereits der zweite „Karfunkel“, denn er hatte ihn bereits 2009 für die von ihm – unter dem Pseudonym James A. Brett – verfasste und produzierte Auftaktfolge „Das Geisterhaus“ zur Romantruhe AUDIO Serie „Sherlock Holmes & Co“ erhalten." 2A02:8109:B5C0:74B0:55C:1919:EC54:D98F 14:26, 19. Sep. 2018 (UTC)

 

Ihr habt natürlich völlig recht, und ich hab keine Ahnung, wie mir der Artikel in seiner jetzigen Form durchrutschen konnte. Laut einem alten Facekoob-Post handelt es sich hierbei offiziell übrigens um ein Verlags-Pseudonym, und ist direkt einer bestimmten Person zugeordnet, uach wenn die meisten Texte von Markus Winter stammen. --Tribble-Freund (Diskussion)
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