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Geordi La Forge

Lt. Commander La Forge

Geordi La Forge ist eine Figur der amerikanischen Fernseh-, Kino- und Romanserie Star Trek: The Next Generation.

Werdegang Bearbeiten

La Forge ist von Geburt an blind, kann jedoch durch eine Technologie namens VISOR sehen. Einer seiner ersten Posten war unter Captain Zimbata an Bord der USS Victory.

2364 wurde er auf die USS Enterprise (NCC-1701-D) als Steuermann versetzt, und im Jahr darauf zum Chefingenieur befördert. Nachdem die Enterprise 2371 im Orbit um Veridian III zerstört wurde, trat er dem Dienst auf ihrer Nachfolgerin, der USS Enterprise (NCC-1701-E), an.

La Forge und Holmes Bearbeiten

Geordi La Forge 2

La Forge als Watson

2365 wartete die Enterprise auf ein Treffen mit der USS Victory. Bei dieser Gelegenheit wollte La Forge seinem ehemaligen Kommandanten ein selbstgebautes Modell des Seegelschiffs HMS Victory schenken.

Während sie auf das Eintreffen der Victory warteten, beschloß La Forge, zusammen mit seinem Freund Data etwas Zeit auf dem Holodeck zu verbringen, und ein Sherlock-Holmes-Abenteuer zu erleben.

Im Zehn Vorne sprachen die beiden sich aus. La Forge versuchte ihm zu erklären, dass der Spaß am Holodeck darin läge, denn Fall auch wirklich durchzuspielen. Doch Data sei sofort ans Ende gesprungen, da er alle Geschichten von Arthur Conan Doyle auswendig kannte. Dem Androiden fiel es jedoch schwer, den Ausführungen seines Freundes zu folgen.

Doktor Pulaski hörte das Gespräch zufällig vom Nebentisch aus mit. Sie betrachtete La Forge Versuch jedoch als vergeudete Liebesmüh, da Data ihrer Meinung nach gar nicht in der Lage sei, einen Kriminalfall zu lösen, wenn er ihn nicht vorher gelesen habe.

Zu dritt beschlossen sie, aufs Holodeck zurück zu kehren, und dort vom Computer einen völlig neuen Fall erstellen zu lassen. Der erste Anlauf schlug jedoch fehl, da der Computer lediglich Elemente aus verschiedenen bereits bestehenden Erzählung neu mischte, die von Data auf anhieb identifiziert wurden. Pulaski fühlte sich dadurch in ihrer Ansicht bestätigt, doch La Forge bestand darauf, einen neuen Versuch zu starten.

Dazu befahl er dem Computer, einen würdigen Gegner zu erschaffen. Versehentlich befahl er jedoch, dieser solle die Fähigkeit haben, Data zu besiegen, und nicht nur Holmes. Der Computer stattete darauf Professor Moriarty mit einem eigenen Bewusstsein, und einem zunehmenden Verständnis über seine künstliche Existenz, aus.

Der Professor ließ Doktor Pulaski entführen, was von Data und La Forge jedoch zunächst nur für ein Spiel gehalten wurde. Die Spur führte die beiden schließlich zu einem einsamen Lagerhaus, wo sich Moriarty ihnen zu erkennen gab. Im Gespräch gab Moriarty ihnen zu verstehen, dass ihm bewusst war, dass sie nicht die wären, die sie vorgaben zu seinen. Außerdem zeigte er ihnen seine Fähigkeit, dem Computer Befehle zu erteilen.

Data versuchte, die Simulation zu beenden. Nachdem dies mißlang, erstatteten sie Captain Picard Bericht. Während einer Sitzung der Führungsoffiziere besprachen sie Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen. Schließlich entschloss Picard sich, mit Data aufs Holodeck zurückzukehren, wo er Moriarty zur Aufgabe überreden konnte. (Sherlock Data Holmes)

2369 waren Data und La Forge dabei, einen weiteren Holmes-Fall auf dem Holodeck zu erledigen. Data versuchte gerade, einen Gentleman am Mord seines Bruders zu überführen, indem er bewies, dass der vermeintliche Abschiedsbrief von einem Linkshänder geschrieben wurde, während das Opfer rechtshändig war. Als er dem Gentleman jedoch eine Streichholzschachtel zuwarf, fing dieser sie, wegen einer Fehlfunktion im Holodeck, ebenfalls mit rechts auf, wodurch Datas Theorie scheinbar in sich zusammenfiel.

La Forge unterbrach darauf das Programm, und bat Lieutenant Barclay, sich das Holodeck mal anzusehen. Als dieser die Sherlock-Holmes-Datein darauf auf anormale Programmierungssequenzen untersuchte, aktivierte er versehentlich das im gesicherten Speicher enthaltene Programm von Professor Moriarty.

Moriarty gelang es, das Holodeck umzuprogrammieren. So gelang es ihm, Captain Picard, Commander Data, und Lieutenant Barclay gefangen zu nehmen, in dem er ihnen eine Simulation der Enterprise und ihrer Besatzung vorgaukelte. Innerhalb dieser Simulation erweckte Moriarty den Anschein, als wäre es ihm gelungen, das Holodeck zu verlassen Anschließend übernahm er die Kontrolle über den Computer, um die Crew zu zwingen, der Countess Regina Bartholomew das gleiche zu ermöglichen.

Als Picard später mit Hilfe des simulierten La Forges versuchte, seine Kommandofunktionen wieder herzustellen, ermöglichte er es dadurch Moriarty unabsichtlich, auch die Kontrolle über die echte Enterprise er erlangen. Gleichzeitig war es Data gelungen, die Illusion zu entlarven. Einer der Hinweise war eine Fehlfunktion im Holodeck, wodurch der holografische La Forge Geräte mit der linken Hand bediente, während der echte La Forge Rechtshänder war.

Moriarty nahm darauf Kontakt mit dem echten Commander Riker auf, um von ihm zu verlangen, die Bemühungen, die von der Crew in seiner Simulatoin unternommen wurden, auch in der Realität durchzuführen. Riker beauftragte den echten La Forge damit, sich des Problems anzunehmen. (Das Schiff in der Flasche)

2385 erhielt La Forge eine Nachricht von Data, dass es Moriarty gelungen sei zu entkommen, und dessen Tochter Lal entführt habe. (Das Licht der Fantasie)

Anmerkungen Bearbeiten

La Forge wurde von LeVar Burton gespielt. Seine deutsche Stimme erhielt er von Charles Rettinghaus in allen Fernsehauftritten und dem Kinofilm Treffen der Generationen. In den restlichen drei Kinofilmen wurde er von Bernd Vollbrecht synchronisiert. In einer vor der TV-Ausstrahlung für eine Verwertung auf VHS angefertigten Synchronfassung der ersten 14 Episoden wurde er von Andreas von der Meden gesprochen.

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