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Henry daniell

Henry Daniell (* 05. März 1894 in London, UK; † 31. Oktober 1963 in Santa Monica, Kalifornien, USA) war ein britischer Schauspieler.

In der 1940er Jahren wurde Daniell in drei verschiedenen Rollen innerhalb der Spielfilmreihe mit Basil Rathbone als Sherlock Holmes besetzt:

Werdegang Bearbeiten

Henry Daniell begann seine Karriere als Theaterschauspieler in London und war bereits ein bekannter Shakespeare-Darsteller am Broadway, als er 1929 seinen ersten Spielfilm in Hollywood drehte. Seine erste Rolle war die Hauptrolle in einer frühen Verfilmung von Die schreckliche Wahrheit, die ein paar Jahre später ein großer Erfolg für Cary Grant werden sollte. 1940 war er dann in Charlie Chaplins Der große Diktator zu sehen. Hier absolvierte er als "Dr. Gorbitsch" eine Parodie auf Joseph Goebbles.

1947 stellte Daniell in Clara Schumanns große Liebe mit Katherine Hepburn in der Hauptrolle den Komponisten Franz Liszt dar.

Wie bereits an den Sherlock-Holmes-Filmen zu erkennen ist, wurde er vor allem als Bösewicht und Gegenspieler des Hauptdarstellers besetzt, so auch mit Errol Flynn in Der Herr der sieben Meere oder als sadistischer Schulleiter Brocklehurst in Jane Eyre.

In den 1950er Jahren war er zumeist nur noch im Fernsehen zu sehen. 1957 spielte er dann in Billy Wilders Zeugin der Anklage mit.

Seinen letzten Filmauftritt hatte er 1964 eine kleine Rolle in der Verfilmung von My Fair Lady (u.a. mit Jeremy Brett). Am Abend dieses Auftritts starb er an einem Herzinfarkt.

Interner Link Bearbeiten

Externe Links Bearbeiten

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