Fandom


Jabez Booth kommt in der Geschichte Der Fall des Mannes, der gesucht wurde vor.

Er ist ein Sammler von alten Büchern und hat in seiner Jugend viel gemalt. Seine Eltern sind beide tot.

Früher hat er für die British Consolidated Bank in Leeds gearbeitet, und verließ sie mit besten Referenzen als er sich im Januar 1881 bei der Filiale in Sheffield bewarb. Laut Mr. Jervis, seinem Direktor in Sheffield, war er einer der besten und gescheitesten Männer, die jemals bei ihm angestellt waren.

Nach seinem Umzug nach Sheffield mietete er ein möbliertes Zimmer bei Mrs. Purnell in der Ashgate Road. Zu seinen festen Gewohnheiten gehörte es, sich jeden morgen eine Tasse heiße Schokolade bringen zu lassen, im Sommer wie im Winter. Mrs. Purnell meinte, er wäre wahrscheinlich sogar eher ohne Frühstück aus dem Haus gegangen als auf seine Schokolade zu verzichten.

Seine Vermieterin beschrieb ihn außerdem als einen ruhigen, bescheidenen Gentleman, der Abends kaum ausging. Ab dem Winter 1894 musste er jedoch öfters für längere Zeiten außer Haus verbringen, da er die die Rechnungsprüfung in einer Zeigstelle übernommen hatte.

Seine Arbeit bei der Bank hatte er heimlich dazu genutzt, die Unterschriften seiner Kunden zu studieren, und nutzte dies um im September 1895 eine Reihe gefälschter Schecks in Umlauf zu bringen. Dazu hatte er bereits in den Monaten davor Konten bei den zwölf führenden Banken der Stadt eröffnete, um überall persönlich bekannt zu sein. Die Schecks stellte er zur Verrechnung aus und ließ die Summe auf sein jeweiliges Konto einzahlen, während er sich selbst einen weiteren Scheck über die Hälfte der Summe schrieb und bar auszahlen ließ. Insgesamt gelang es ihm so eine Summe von insgesamt etwa sechstausend Pfund zu erbeuten.

Nach der Tat fand Inspektor Lestrade Unterlagen in seiner Wohnung, aus denen hervor ging, dass er eine Überfahrt auf der Empress Queen nach New York gebucht hatte. An Bord gab er sich als exzentrischer Halbinvalide aus, der nur selten an Deck zu sehen war. Er bat sogar seine Malzeiten vor der Tür seiner Kabine abzustellen. Als das Schiff in den New Yorker Hafen einlief wurde es bereits von der Polizei erwartet und gründlich durchsucht, doch zur Verwunderung aller war Booth nicht mehr an Bord.

Erfolglos kehrte Lestrade nach London zurück, wo er Sherlock Holmes um Hilfe bat. Dieser erklärte ihm, dass Booth die Flucht gelungen war indem er eine zweite Identität als Archibald Winter angenommen hatte. Er gab dem Inspektor dessen neue Adresse, und riet ihm sich mit der Verhaftung zu beeilen, bevor Booth vollständig untertauchen konnte.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.