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James A. Brett ist ein Verlags-Pseudonym von WinterZeit, das für verschiedene Sherlock-Holmes-Hörspiele verwendet wurde. Der Name ist als Hommage an den Holmes-Darsteller Jeremy Brett gewählt.

Der Name wurde erstmals 2010 für die frühen Folgen der Reihe Sherlock Holmes & Co verwendet, die WinterZeit im Auftrag von Romantruhe Audio produzierte. Das Label gab dabei an, dass die Folgen auf bisher nicht ins deutsche Übersetzte Kurzgeschichten basieren würden. Nachdem die Produktion der Reihe ab Folge 10 zu Highscore Music wechselte, wurde der Name dort nicht mehr verwendet.

Ab 2015 verwendete WinterZeit den Namen für ihre eigene Hörspiel-Reihe Sherlock Holmes Chronicles. Zunächst erschien er nur im Booklet als Übersetzer der Kanon-Fälle, ab 2017 tritt er jedoch auch wieder als Autor von Geschichten auf. Im Gegensatz zu seiner früheren Verwendung wurde hier jedoch offen kommuniziert dass es sich um deutsche Texte handelt die extra für die Hörspiele geschrieben wurden, und nicht versucht eine Hintergrundgeschichte zu erfinden.

Angebliche Biographie laut Verlag Bearbeiten

James A. Brett ist ein neuseeländischen Kriminalschriftstellers und Journalisten

Brett hat insgesamt 13 Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten geschrieben, in denen er es meisterhaft versteht, die Hauptcharaktere ganz im Doylschen Sinne wiederzubeleben. Diese wurden beim australischen Verlag Elephantpress verlegt. Der Schriftsteller hat das Schreiben von Holmes-Kurzgeschichten unter diesem Pseudonym allerdings inzwischen eingestellt.

Unter anderem soll er folgende Geschichten geschrieben haben:

  • The Haunted House, 1995
  • Warehouse B, 1997
  • The Ring of ZODIAC
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