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Jean-Luc Picard

Captain Picard

Jean-Luc Picard ist eine Figur der amerikanischen Fernseh-, Kino- und Romanserie Star Trek: The Next Generation.

Picard als reale Person Bearbeiten

Werdegang Bearbeiten

Picard ist ein Captain der Sternenflotte. Sein erstes Kommando war die USS Stargazer.

2364 übernahm er das Kommando über die USS Enterprise (NCC-1701-D). Nachdem die Enterprise 2371 im Orbit um Veridian III zerstört wurde, trat er dem Dienst auf ihrer Nachfolgerin, der USS Enterprise (NCC-1701-E), an.

Picard und Holmes Bearbeiten

Als es 2364 an Bord der Enterprise zu Fehlfunktionen kam, nahm Picard zusammen mit dem Ersten Offizier William Riker und dem Zweiten Offizier Data an einer Besprechung teil. Nachdem die Vermutung aufgestellt wurde, dass es sich um Sabotage handeln könnte, machte Riker eine Bemerkung über "Privatschnüffler". Da der Androide Data die Bedeutung des Begriffs nicht kannte, wurde er ihm von Captain Picard näher erklärt, welcher dabei auch Sherlock Holmes erwähnte. (Die geheimnisvolle Kraft)

Jean-Luc Picard 2

Picard in viktorianischer Kleidung

Nachdem Geordi La Forge 2365 versehentlich ein Hologramm von Professor Moriarty mit eigenem Bewusstsein ausstattete und dieses Doktor Pulaski entführte, rief Picard eine Sitzung der Führungsoffiziere ein.

Schließlich beschloss Picard, selbst aufs Holodeck zu gehen, um mit Moriarty zu reden. Es gelang ihm, den Professor zur Aufgabe zu überreden, indem er ihm erklärte, dass es für ihn keinen Weg gäbe, das Holodeck zu verlassen. Er versprach ihm jedoch, sein Programm zu speichern, bis es irgendwann einen technischen Fortschritt gäbe. (Sherlock Data Holmes)

2369 wurde das Moriarty-Programm versehentlich durch Lieutenant Barclay erneut aktiviert. Zur Verwunderung der Crew war sich Moriarty der verstrichenen Zeit im Speicher voll bewusst und reagiert verärgert, da er der Meinung war, Picard hätte sein Versprechen gebrochen.

Im persönlichen Gespräch zusammen mit Lieutenant Barclay und Commander Data versuchte Picard ihn davon zu überzeugen, dass dem nicht der Fall sei und die führenden Köpfe der Sternenflotte noch immer an seinem Problem arbeiteten, wenn bisher noch ohne Erfolg. Doch zu seiner großen Verwunderung schaffte es Moriarty, der ihm nicht glauben wollte, offenbar durch reine Willenskraft das Holodeck zu verlassen.

Anschließend bat er Picard darum, ob es auch möglich sei die Countess Regina Bartholomew aus dem Holodeck zu befreien. Picard hatte Verständnis für seine Motive, doch vertrat die Meinung, dass sie noch zu wenig über das Vorgefallene wüssten. Und selbst wenn sie es umsetzen könnte, es fahrlässig sei, dies bewusst zu wiederholen.

Moriarty zeigte sich über diese Entscheidung erzürnt und übernahm die Kontrolle über den Computer, um Picard zur Kooperation zu zwingen. Während Data und Barclay an einer Möglichkeit arbeiteten, die Countess mittels des Transporters aus dem Holodeck herauszubeamen, versuchte Picard zusammen mit La Forge die Kommandofunktionen in den Maschinenraum umzuleiten, um die Kontrolle über das Schiff zurück zu erlangen.

Kurz darauf kam Data zu ihm, der eine wichtige Entdeckung gemacht hatte: Bei Moriartys Flucht aus dem Holodeck handelte es lediglich um eine Illusion. Tatsächlich befanden sie sich noch immer in einer vom Professor erschaffenen Holodecksimulation. Doch mit Picards Versuch, die Kommandofunktionen umzuleiten, hatte er ihm unabsichtilch die Kontrolle über die echte Enterprise ermöglicht.

Schließlich gelang es Picard, Moriarty zu überlisten. Er erzählte der Countess, dass sie einen Weg gefunden hatten. Als Moriarty kurz darauf versuchte, mit dem echten Commander Riker Kontakt aufzunehmen, um ihm davon zu berichten, landete er stattdessen in einer weiteren, von Picard erschaffenen, Simulation. Nachdem Moriarty glaubte, mit der Countess das Schiff verlassen zu haben und die Kommandofunktionen wieder freigab, beendete Picard die Simulation und speicherte die Programme der beiden erneut ab. (Das Schiff in der Flasche)

Picard als fiktive Figur Bearbeiten

In der Elementary-Episode Mord Ex Machina verlangt Mason als Bezahlung für seine Dienste, dass Sherlock Holmes für ihn die auf 1701 Exemplare limitierte Action Figur von Picard aus der Folge Tapestry (dt. Willkommen im Leben nach dem Tode) in Originalverpackung besorgt.

Anmerkungen Bearbeiten

Picard wurde von Patrick Stewart gespielt. Seine deutsche Stimme erhielt er von Rolf Schult in den vom ZDF synchronisierten ersten drei Staffeln und den Kinofilmen, sowie von Ernst Meincke in den von Sat.1 synchronisierten Folgen. In einer vor der TV-Ausstrahlung für eine Verwertung auf VHS angefertigten Synchronfassung der ersten 14 Episoden wurde er von Peter Aust gesprochen.

Externer Link Bearbeiten

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