Fandom


Nigel Bruce 1

Dr. John Watson ist neben Sherlock Holmes die zweite Hauptfigur einer 14-teiligen Filmreihe, die zwischen 1939 und 1946 produziert wurde.

Sie basiert lose auf der gleichnamigen literarischen Figur von Arthur Conan Doyle.

Unterschiede zum Kanon Bearbeiten

Der Dr. Watson von Nigel Bruce ist weit entfernt von der Figur, die Arthur Conan Doyle in 60 Holmes-Geschichten schuf. Watson ist nun nicht mehr der smarte, durchaus intelligente Kollege, sondern von nun an eine einfältige und komische Figur, die in den Filmen für regelmäßige Lacher sorgt. Dies macht Nigel Bruce sehr gekonnt und hatte damit Einfluss auf viele Darstellungen des Dr. Watson nach ihm. Obwohl Bruce die Tradition prägt, Watson deutlich älter als Holmes darzustellen, war er in Wirklichkeit drei Jahre jünger als Holmes-Darsteller Basil Rathbone.

Dr. Watson in den Filmen Bearbeiten

Erst im letzten Film der Reihe Jagd auf Spieldosen wird etabliert, dass Watson die Fälle von Holmes niederschreibt und im Strand Magazine veröffentlicht. Watson gibt Holmes im Verlauf des Films unwissentlich den entscheidenden Hinweis zur Entschlüsselung des Spieldosen-Rätsels: er berichtet, dass er in seiner Kindheit trotz fehlender Musikalität Klavier spielen lernen musste. Um ihm zu helfen, nummerierte seine Lehrerin die Klaviatur. Kurz darauf fällt Watson auf einen Trick von Hilda Courtney herein und verrät ihr das Versteck der Spieldose.

Anmerkunegn Bearbeiten

  • Darsteller dieser Watson-Variante war Nigel Bruce.
  • Seine erste deutsche Stimme war Anton Reimer in einer heute verschollenen Synchronfassung aus den Jahren 1958/59. Für die in den 60ern fürs DDR-Fernsehen erstellten Fassung wurde er von Alfred Bohl gesprochen. Für eine in den 80ern und 90ern erstellte neue Synchronfassung übernahm Hinrich Köhn die Rolle.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.