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Thor-01

Die tote Mrs. Gibson (Illustration: Alfred Gilbert)

Maria Gibson ist das Todesopfer in der Kurzgeschichte Die Thor-Brücke.

Zur Person Bearbeiten

Maria stammt aus Brasilien.

Dr. Watson und Sherlock Holmes kennen den Namen der Frau aus der Presse, da ihr gewaltsamer Tod Schlagzeilen machte – schließlich handelt es sich bei ihrem Ehemann um Neil Gibson, einen ehemaligen Senator eines westlichen US-Staates, der mit Gold zu großem Reichtum kam. Genau dieser Neil Gibson beauftragt den Meisterdetektiv, sich des Mordes an seiner Frau anzunehmen, die erschossen aufgefunden wurde – alle Beweise deuten auf die Hausangestellte Grace Dunbar als Mörderin hin. Gibson will für diese bürgen und gesteht, wie sehr beeindruckt er von der Schönheit und dem Willen von Grace ist. Er bittet Holmes inständig, sich des Falles anzunehmen.

Obwohl Watson und Holmes zwischendurch auch durchaus Neil Gibson selbst verdächtigen, können sie sowohl den Fall klären, als auch Grace Dunbar entlasten. Tatsächlich nämlich handelte es sich gar nicht um Mord: Raffiniert inszenierte Maria Gibson ihren eigenen Selbstmord so, dass alle Verdachtsmomente auf Grace fielen, auf die sie sehr eifersüchtig war. Marie bat Grace an jenem Tag zu einem persönlichen Gespräch und bewahrte ihre schriftliche Antwort auf – so sah es so aus, als habe Grace Marie zum Tatort gebeten und nicht umgekehrt. Schließlich versteckte Marie in Graces Garderobe ein Duplikat der Mordwaffe, mit der sie sich danach selbst das Leben nahm. Um die Waffe verschwinden zu lassen, befestigte sie daran mittels einer Schnur einen schweren Stein: Als Marie abdrückte, zog der Stein die Waffe über die Thor-Brücke in den Fluss darunter.

Maria Gibson im Film Bearbeiten

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