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Das Thema der Folge und deren Konstellation des Falls sind an sich gar nicht mal so schlecht. Nur ist sie leider furchtbar schlecht erzählt, geschauspielert und inszeniert. Außerdem wirkt der Titel dadurch viel zu aufgesetzt.

Durch die zu wenigen Figuren ist sie sehr durchschaubar und kann daher keine Spannung entwickeln. Ebenso wären hier zusätzliche Kapitel und Handlungsstränge auch nicht schlecht gewesen, um der Geschichte eben die nötige Struktur einer guten Episode zu liefern. Auch die Dialoge sind nicht immer das gelbe vom Ei. Einzig und allein der Anfang inkl. des zweiten Moorbesuchs war recht interessant und unterhaltsam. Bei einer Bemerkung von Holmes über den Zustand des Zimmers musste ich sogar lachen. Der Ausgang (damit meine ich nicht das "Finale") der Geschichte ist aufgrund der angesprochenen gar nicht so schlechten Grundidee, aus meiner Sicht tatsächlich sogar gut. Die schauspielerische Leistung von Rode, Gröger und Meinhardt ist ok, dafür die der anderen Sprecher eher weniger, was aber auch an den Dialogen liegt. Unauthentische Gespräche und Wortnutzungen in bestimmten Situationen können nun mal nicht überzeugend herüber gebracht werden. Dazu kommt noch eine sehr minimalistische Geräuschkulisse, wodurch keine vernünftige Atmosphäre entsteht. Auch eine Rangelei innerhalb eines Transportunternehmens wirkt nicht glaubhaft. Letztendlich gibt es aber auch noch eine ganz krasse Fehlbesetzung! Cornelia Meinhardt würde ich schon als gute Synchronsprecherin bezeichnen, das hat man z. B bei den Sopranos oder als Stimme von Sally Fields durchaus gehört. Hier soll sie allerdings eine junge Dame sprechen, was bei ihrem Geburtsjahr von 1951 natürlich nur sehr schwer zu glauben ist.

Insgesamt daher nur 2 von 5 Sternen!

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