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Roger Moore

Roger Moore

Sir Roger George Moore(* 14. Oktober 1927 in London, Vereinigtes Königreich; † 23. Mai 2017 in Crans-Montana, Schweiz) war ein britischer Schauspieler. Moore ist Träger des Order of the british Empire.

Familie holmes

Familie Holmes

1976 spielte Moore in dem Fernsehfilm Sherlock Holmes in New York die Rolle des Sherlock Holmes. Es sollte sein einziger Auftritt in dieser Rolle bleiben. Sein Partner in diesem Film war Patrick Macnee als Dr. Watson, mit seiner großen Liebe Irene Adler (dargestellt von Charlotte Rampling) hat Holmes in diesem Film einen Sohn (gespielt von Moores eigenem Sohn Geoffrey).

Damit wird ihm die Ehre zu teil, zwei der berühmtesten britischen Heldenfiguren zu verkörpern, denn berühmt wurde Moore mit der Rolle des Agenten 007 James Bond, den er in 7 Kinofilmen spielte.

Seine Tochter, Deborah Moore, spielte später ebenfalls in Holmes-Produktinen mit.

Werdegang Bearbeiten

Der Sohn eines Polizisten wollte ursprünglich Zeichner werden. Ab 1941 besuchte er eine Londoner Kunstschule und arbeitete anschließend für ein Trickfilmstudio. 1945 trat er als 18-Jähriger in die britische Armee ein und diente in ihr im besetzten Nachkriegsdeutschland. In Schleswig und später in Neumünster stationiert, wirkte er für die Combined Services Entertainment Unit an diversen Theaterstücken und Shows für die Truppentheater der umliegenden Städte wie dem Gaiety Theatre ‚Stadt Hamburg in Eckernförde mit.

Ende der 1940er Jahre übernahm Moore mehrere kleine Statistenrollen beim Film und beschloss daraufhin, Schauspieler zu werden. Nach einem Studium an der Royal Academy of Dramatic Art ging er 1953 in die USA, wo er neben einigen Kinofilmen auch in mehreren Folgen der Fernsehserie Maverick als Cousin der von James Garner gespielten Titelfigur zu sehen war. Zwischenzeitlich drehte er auch in England dieFernsehserie Ivanhoe.

Nach einem Abstecher nach Italien, wo er zwei unbedeutende Filme drehte, kehrte Moore nach England zurück, wo er mit der Rolle des Gentleman-Detektivs Simon Templar in der gleichnamigen Erfolgsserie (1962-1969) Mitte der 60er endgültig weltberühmt und wohlhabend wurde. Es folgte 1971/72 an der Seite von Tony Curtis die Hauptrolle in der Kult-Fernsehserie Die Zwei, die zwar in den USA floppte, aber in Europa und den meisten anderen Ländern der Welt sehr erfolgreich war.

Nachdem Moore durch seine Fernsehserien weltbekannt geworden war, etablierte er sich auch als Leinwandstar, als er 1973 für Leben und sterben lassen die Rolle des Geheimagenten James Bond übernahm.

Während seiner Bond-Ära spielte Moore auch in etlichen anderen Filmen Hauptrollen, wobei das Katastrophendrama Gold (1974), die Kriegsabenteuerfilme Die Wildgänse kommen (1978) und Die Seewölfe kommen (1980) sowie die Actionkomödie Auf dem Highway ist die Hölle los (1981) die erfolgreichsten dieser Nicht-Bond-Filme waren. Gelegentlich zeigte Moore, dass seine schauspielerischen Fähigkeiten ihn zu mehr befähigten, als „nur“ den smarten Frauenhelden und Abenteurer darzustellen: So überzeugte er 1970 in dem Psychothriller Ein Mann jagt sich selbst in einer Doppelrolle, spielte in dem Actionfilm Sprengkommando Atlantik (1979) einen zynischen und exzentrischen Antiterrorspezialisten, der Frauen hasst, aber Katzen, Sticken und Scotch liebt – und war glaubwürdig als verängstigter und hilfloser Psychiater in dem Psycho-Thriller Das nackte Gesicht (1984).

Desweiteren war er 1981 der letzte reguläre Gaststar in der Muppet Show.

Nach seinem Ausstieg als James Bond zog sich Moore nach und nach aus dem Filmgeschäft zurück und betätigte sich stattdessen – seit 1991 – engagiert als UNICEF-Botschafter und im Namen der Tierrechtsorganisation PETA gegen die Produktion von Stopfleber.

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