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Der Titel ist ein wenig verwirrend, denn Sherlock Holmes ermittelt gar nicht, um das Verschwinden eines Dorfes aufzuklären, sondern gerät durch ein altes Gemälde, das den mysteriösen Tod einer ganzen Dorfgemeinschaft im 16. Jahrhundert zeigt, auf die Spur eines Massensterbens.

Die Episode „Die Musik des Teufels” ist nur eine von sechs Erzählungen, die durch Holmes, Dr. Watson und Inspector Lestrade, vor allem aber durch eine chronologische Abfolge miteinander verbunden sind. Zusammen ergibt das zwar noch keinen Roman, aber zumindest einen außergewöhnlichen Sommer in der Biografie des Meisterdetektivs. Weitere Fälle des von Arthur Conan Doyle erfundenen Superhirns zu entwerfen ist keine neue Idee, der aus Wien stammenden Autorin gelingt hier aber eine sehr schöne Mischung aus rationaler Detektivarbeit und nur zart angedeuteten geheimnisvollen, möglicherweise sogar übersinnlichen Ereignissen.

Martin Lhotzky in FALTER 49/13 vom 04.12.2013 (S. 36)

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