Sophia und ihr geschundener Bruder, im Hintergund: Harold Latimer (Illustration: Sidney Paget)
Sophia Kratides (im Original Sophy) ist eine Figur der Kanon-Erzählung Der griechische Dolmetscher.
Sophia stammt aus einer wohlhabenden Athener Familie und hält sich in London bei Freunden auf. Dort lernt sie Harold Latimer kennen und gerät in dessen Fänge. Er überredet sie zu einem gemeinsamen Leben, woraufhin Sophias Bruder Paul anreist, um dies zu verhindern.
Latimer und sein Kumpan Wilson Kemp überwältigen Paul und halten ihn gefangen, da sie von ihm eine Unterschrift erzwingen wollen, die ihnen das Kratides-Vermögen überträgt.
Sophia kommt dahinter, die weiteren Vorgänge sind jedoch unklar. Entweder verließ sie feiwillig mit Latimer und Kemp das Land, oder die beiden zwangen sie, mit ihnen zu kommen. Später liest man in der Zeitung, dass die beiden Männer in Budapest erstochen wurden. Die genauen Unstände sind unklar, Sherlock Holmes ist jedoch sicher, dass Sophia Licht ins Dunkel bringen könnte. Sie bleibt jedoch offenbar verschwunden.
Sophia im Film[]
- 1922 wurde Sophia in The Greek Interpreter von Edith Saville dargestellt.
- 1955 wurde in dem Film Sherlock Holmes und der entführte Übersetzer aus der Rolle der Sophia die Französin Micheline Charon. Die Darstellerin ist nicht überliefert.
- 1968 war Evie Kyrol in The Greek Interpreter als Sophia zu sehen.
- 1985 übernahm dann Victoria Harwood in der 9. Episode der Serie Die Abenteuer des Sherlock Holmes die Rolle der Sophia.
