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Gree-04

von links nach rechts: Harold Latimer, Paul Kratides, Wilson Kemp (hinter dem Sessel) und Mr. Melas (Illustration: Sidney Paget)

Wilson Kemp ist eine Figur der Kanon-Erzählung Der griechische Dolmetscher.

Kemp ist ein Mann mit dem übelsten Vorleben. Er und Harold Latimer entführen den Griechen Paul Kratides, halten ihn gefangen und foltern ihn, um ihn dazu zu bringen, Papiere zu unterschreiben, die sein Vermögen und das seiner Schwester Sophia Kratides an seine Peiniger übertragen würde. Zu diesem Zweck entführen sie auch den Dolmetscher Mr. Melas, der Kemp folgendermaßen beschreibt:

...ein kleiner, gemein aussehender Mann mittleren Alters mit gekrümmten Schultern... Seine Züge waren abgemagert und fahl, und sein kleiner Spitzbart wat schütter und ungepflegt. Er schob ruckartig das Kinn vor, wenn er sprach, und seine Lippen und Augenlider zuckten unaufhörlich, wie bei einem Mann mit Veitstanz...Der Schrecken seines Gesichts lag jedoch in seinen Augen, stahlgrau und kalt glitzernd, mit einer heimtückischen, unerbittlichen Grausamkeit in ihren Tiefen.

Kurz darauf entführen sie Melas erneut und planen, ihn und Paul Kratides zu töten, um keine Zeugen für ihre Taten zu hinterlassen. Sie verschwinden mit Sophia, Mr. Melas kann von Sherlock Holmes noch gerettet werden, für Paul Kratides kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

Aus der Zeitung erfahren Holmes und Dr. Watson einige Monate später, dass Kemp und Latimer in Budapest erstochen wurden. Die genauen Umstände bleiben jedoch ungeklärt.

Kemp im Film Bearbeiten

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